Vor dem Spiel Sonntag, 13. Juli, 20 Uhr 25 Uhr. Noch gut eine halbe Stunde bis zum Spiel. Ich habe den ganzen Nachmittag gearbeitet und – ächz - vor dem PC gesessen - muss mir jetzt irgendwie noch ein bisschen Bewegung verschaffen. Es ist schwül-warm, hat gerade angefangen leicht zu regnen, egal, hole mein Fahrrad aus der Garage und radele los. Die Welt liegt wie unter grauer Watte, Wolken ziehen. Die Straßen sind leer. Bei der Abzweigung in die Weinberge verschwindet gerade ein Pärchen Hand-in-Hand am Horizont, ein großer schwarzer Hund galoppiert vor ihnen her. Die haben mit der Weltmeisterschaft offensichtlich nichts am Hut. Wie stand am Samstag in der TAZ: Das Problem ist nicht die WM, das „Problem sind die, die nicht WM schauen“. Na, so richtig problematisch kann ich die Zwei nicht finden. Ich radele durch die menschen- und autoleeren Straßen, spüre den Regen auf meiner Haut, der Wind weht, es ist, als ob die Welt Pause macht. Vielleicht...
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.