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Rotundschwarze WM-Schnipsel (final)

Vor dem Spiel Sonntag, 13. Juli, 20 Uhr 25 Uhr.  Noch gut eine halbe Stunde bis zum Spiel. Ich habe den ganzen Nachmittag gearbeitet und – ächz -  vor dem PC gesessen - muss mir jetzt irgendwie noch ein bisschen Bewegung verschaffen. Es ist schwül-warm, hat gerade angefangen leicht zu regnen, egal, hole mein Fahrrad aus der Garage und radele los. Die Welt liegt wie unter grauer Watte, Wolken ziehen. Die Straßen sind leer.  Bei der Abzweigung in die Weinberge verschwindet gerade ein Pärchen Hand-in-Hand am Horizont, ein großer schwarzer Hund galoppiert vor ihnen her. Die haben mit der Weltmeisterschaft offensichtlich nichts am Hut.  Wie stand am Samstag in der TAZ: Das Problem ist nicht die WM, das „Problem sind die, die nicht WM schauen“.  Na, so richtig problematisch kann ich die Zwei  nicht finden. Ich radele durch die menschen- und autoleeren Straßen, spüre den Regen auf meiner Haut, der Wind weht, es ist, als ob die Welt Pause macht. Vielleicht...

Der Weg der verseuchten Gurken

Ich muss zugeben: Ein bisschen erstaunt war ich schon, als ich gestern morgen auf der Wahrheitsseite der TAZ ein Bild von Christoph Daum entdeckte. Huch, auch hier noch einmal ein Abgesang auf die Eintracht? Nein, der Artikel beschäftigte sich mit der Kanzlerkandidatensuche der SPD. Das Foto von Christoph Daum dient als neckische Garnitur: „Kennt sich mit Absteigern aus.“ (Ich glaub, die meinen uns.) Auch bei der Eplus-Ticker-Nachricht „Der Weg der verseuchten Gurken“ dachte ich für einen ganz kurzen Moment, es ginge um die Eintracht. Zum Glück fiel mir gerade noch rechtzeitig ein, dass das ja gar nicht sein kann, weil wir zwar abgestiegen sind, aber trotzdem gezeigt haben, dass „wir sogar erstklassig sein können.“   So gut, so recht.  Ich wache zwar nach wie vor an jedem Morgen mit schreckensbleichem Gesicht auf und brauche in der Regel den ganzen Tag, bis die Dämmerung hereinbricht, um mich gedanklich und emotional auf die nähere Zukunft einzustellen ( „Abends hatte ich...