In den letzten Wochen ist – sogar in Fernseh-Talkrunden - immer häufiger von „Entschleunigung“ die Rede. Ein Begriff, der an diesen lichten, leichten Sommertagen noch verlockender klingt als ohnehin und sich sanft, ganz sanft auch auf die Stürmersuche der Eintracht und die darob geführte Diskussion auszuwirken scheint. Ich suche keine Verstärkungen, meine erste und und zweite Reihe ist gut besetzt, qualitativ bin ich gut aufgestellt - mein Tagesablauf ist trotzdem im Moment eher geschäftig und vollgepackt. Aber auch ich hole mir meine Portion Entschleunigung - spät abends nach der Arbeit unterm Sternenhimmel und am frühen Vormittag, vor der Arbeit, im Schwimmbad in unserem Nachbarort. Der Weg dorthin führt mich vorbei an Äckern und Wiesen, durch kleine Örtchen und Weinberge. Das Gras und die Blüten am Straßenrand stehen hoch, die Felder sind zum Teil schon abgemäht. Die Luft ist klar. Zarte Dunstschleier. Kaum ein Mensch...
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.