Donnerstag, 29. April Ein milder Frühlingstag und ein kühler Frühlingsabend, der immerhin warm genug ist, um draußen zu sitzen. Wir trinken ein Schöppchen in einem rheinhessischen Landgasthaus. Kurz zur Toilette, die mit Lautsprechern bestückt ist. Normalerweise erklingen hier – strange genug – sphärische Klänge. Heute kurze Schrecksekunde. Eine Stimme ertönt. Ein Vorleser. Ich lausche. Kann das sein? „...denk ich an Deutschland in der Nacht...“ Tatsächlich. Heine. Auf dem Klo. Flüchte zurück zum Spundekäs. Freitag, 30. April Am Fußballplatz im Nachbarort wird heute das frisch renovierte Sportlerheim nebst Sprenkleranlage für den Hartplatz eingeweiht. Nachmittags hat es kräftig geregnet, die Luft ist feucht. Überall Schwärme kleiner Mücken. Das zur Einweihung ausgetragene Frauenfußballspiel ist ein trüber Kick. Bin müde. Kein Bock mehr. Radele zurück nach Hause. Atme durch. Hallo Welt. Samstag, 1. Mai Heraus zum rotundschwarzen 1. Mai. Heute trägt die Eintracht ihr letztes Heimspiel de...
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.