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Also sprach Nostradamus!

Jetzt geht es also wieder los. Die Welt liegt unter einer feinen Schneedecke, ein kalter Wind weht und der Eintracht-Tross ist bereits guter Dinge in Leverkusen gelandet.  Die Vor-dem-Spiel-Pressekonferenz war in dieser Woche nicht ganz so launig wie zuletzt vor Weihnachten. Ja, ja. Wir müssen nicht mehr wollen, aber wollen tun wir schon. Wie auch immer. Allerlei hat sich in der vergangenen Woche seit der Rückkehr aus dem Abudabbischen ereignet. Alex Meier – meindeinunser Alex -  ist 30 Jahre alt geworden und wird seine Runden im Stadtwald künftig ohne seinen langjährigen Weggefährten und Freund  Benni Köhler drehen.  Das Spekulationsrad dreht sich unterdessen munter weiter.   Wie Lewis Holtby bin zwar auch ich kein Nostradamus  und kann also nicht wissen, was heute Abend, morgen, in der nächsten Woche oder gar im nächsten Jahrtausend geschehen wird. Vorläufig weiß ich, dass Rob Friend zwar nicht in die Türkei wechselt,  aber vielleicht nach V...

Im Grunde genommen

Heute morgen, als ich mich durch die aktuellen Eintracht-Infos gezappt habe, ist mein Euphorie-Pegel von Null auf Hundert nach oben geschossen– und zwar aus dem Off. „Pessimisten meinen: Derzeit ist das Team wohl nur bedingt aufstiegsreif.“ So war da zu lesen. Immerhin: Kein Zitat eines Eintracht-Verantwortlichen, aber eine Zeile aus dem vor-Ort-Bericht von Thomas Kilchenstein. So ist also der Stand der Dinge: „ Vor allem die Besetzung des Angriffs bereitet dem (Armin Veh) noch erhebliches Kopfzerbrechen.“ "Die Not im Sturm ist groß." Flashback. August 2011 Ihr erinnert euch? Da war die Rede davon, dass ein weiterer Stoßstürmer unabdingbar ist, um den direkten Wiederaufstieg zu verwirklichen.. Und als dann nicht einer, sondern gleich zwei kamen, da hatten wir ihn dann ja auch – zumindest kurzzeitig - den stärksten Kader der Liga. Fast unschlagbar. „Praktisch konkurrenzlos.“   Man bedenke: Idrissou UND Friend? „So einen Sturm hat es in Liga 2 noch nicht g...

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Trotz Internet lese ich gerne und regelmäßig Zeitung. Also, richtige Zeitung zum Anfassen, vor mir ausgebreitet auf dem Tisch, in der Regel abends, ein Moment des zur Ruhe Kommens, irgendwie auch so etwas wie eine kleine unsichtbare Verbindungslinie zwischen mir und meiner Oma, die schon lange nicht mehr lebt, und früher, wenn wir alle schon im Bett lagen, endlich einen Moment für sich hatte, in der Küche beim Lampenschein am Küchentisch saß, noch eine Tasse Blümchenkaffe trank und die Zeitung durchblätterte. Aber ich schweife ab. Jedenfalls. Ich auch. Abends. Besonders gerne - ich glaube, ich erwähnte das bereits ,-) – den Lokalteil. Immer wieder nett sind da z.B. die Polizeiberichte. Gestern war zu lesen, dass am Wochenende bei der Mainzer Polizei nachts ein Notruf eingegangen sei, dessen Herkunft - ein Ladensgeschäft  – schnell identifiziert werden konnte, der Zweck des Anrufs leider nicht. Zu hören waren lediglich „nicht genau zu definierende Geräusche.“ Eine Polize...

Kleines Fußball-ABC - Heute: "S" wie "Stoßstürmer"

Stoßstürmer, der ( pl. die): Nicht eindeutig definierter, aber vielfältig einsetzbarer Begriff für einen (Mittel-)Stürmer, der Tore schießt und/oder köpft, im Unterschied zu Stürmern, die selten oder gar keine Tore schießen und/oder köpfen. Vorbehalte gegen den Begriff werden mitunter durch „Gänsefüßchen“   signalisiert. Im Internet-urkundlich älteste Erwähnung der Stoßstürmers im Jahr 2002: „Sven Demandt soll als Stoßstürmer Ruhe ins Spiel (= von Viktoria Köln) bringen.“ Synonym verwendete Begriffe: → „Riese“, Kopfballungeheuer ( yellow press ), → „Hüne“ ( veralt.) →  „Sturmtank“, → „Brecher“ ( ugs .). Vereinzelt auch: → „Knipser“, bzw. in Kombination „Stoßstürmer mit Knipserqualität“ ( Bsp.:  Benjamin Auer, Michael Thurk), gelegentlich jedoch auch als Gegensatz ( Bsp.: „Die Zeiten des Knipsers sind vorbei, statt dessen wird mit einem Stoßstürmer gespielt.“) Grundsätzlich gilt: „Ein richtig guter Stoßstürmer wird immer gesucht, aber die richtig guten sind selt...