Noch bevor der Wecker um halb vier klingelt, bin ich wach. Bordeaux. Heute. Die Tasche ist gepackt. Duschen. Mein Mit-Adler hat mir eine Täschchen mit Proviant gepackt. Das rheinhessische Hinterland still und dunkel. Um 5 Uhr sitze ich in der S-Bahn Richtung Frankfurt. Mir gegenüber: Männer in Orange, auf dem Weg zur Arbeit in Kelsterbach. Wie konnte ich denken, dass ich das Gleis nicht finde, an dem unser Zug abfährt? Überall mehr oder weniger müde, erwartungsfrohe Adler. Nicole, Zo ë und Rosa warten schon. Zo ë schläft im Stehen. Am Gleiseingang eine Kette Polizisten. Taschenkontrolle. Raus damit. Alles? Alles. „Das ist Unterwäsche.“ Ok. Ich darf passieren. Adlertrupps am Bahnsteig, die meisten in Orange. Plastikkannister mit Äppler. Paletten mit Europaschobbe. Bierkästen. Der Zug wird voll. Und das in jeder Hinsicht.
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.