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Posts mit dem Label "Theofanis Gekas" werden angezeigt.

WM-Schnipsel (4): Elfmeterschießen

Der Elfmeterschütze ist der einsamste Spieler der Welt? So heißt es. Ja. Und doch ist mir gestern beim Spiel zwischen Griechenland und Costa Rica erst  so richtig klar geworden,  dass es auch beim  Elfmeterschießen aufs Team ankommt.  Ein gutes Händchen bei der Auswahl der Schützen? Wer ist sicher und selbstbewusst genug? Wer traut es sich in genau diesem Moment zu?  Alles richtig, alles wichtig. Trotzdem: Dass Costa Rica sich gestern gegen Griechenland durchgesetzt hat, das war der Sieg einer Mannschaft, die auch zum Elfmeterschießen gemeinsam angetreten ist.  

WM-Schnipsel (2): Das fängt ja gut an

Erstaunlich schnell hat die WM im Brasilien  Fahrt aufgenommen und hat sich in den sommerlich geprägten Tagesrrhythmus eingefügt.  Spannende, ansehnliche Fußballspiele, Schiedsrichterfehlentscheidungen, erstaunlich viele Tore, erste Überraschungen. Die Stimmung in den Stadien klingt wie Fußball früher. Aaaah und Oooh und Baaaah und zwischendurch schält sich ein Gesang oder ein Anfeuerungsruf aus der spielbegleitenden Kulisse. Schön. Erste Verschwörungstheorien greifen um sich.  Sind die Brasilianer zum Sieg gepfiffen worden? Ich denke: Sie hätten am Ende auch so gewonnen. Und es ist nicht der erste falsche Elfmeter – und schon gar nicht der krassesete -,  der gegeben worden ist. Die Brasilianer werden im Turnier – ob mit oder ohne FiFA – weit kommen und die Kroaten hoffentlich trotz Niederlage ebenfalls die Vorrunde überstehen.

Kleines Fußball-ABC - Heute "T" wie "Tor"

Tor, das (n),   (pl. –e, die) :  Viereckiges, mit einem Netz bespanntes Gehäuse,  das an jeder der beiden kurzen Enden eines Fußballfeldes steht. Ugs. auch:   → Kasten. Die Abmessungen des Kastens zwischen den beiden → Pfosten beträgt 7,32m, die Höhe bis zur Unterkante der Oberlatte 2,44 m. Vgl. hierzu auch →Unterkante Oberlippe, wenn auch in anderem Zsgh.). Unabhängig davon, ob eine Mannschaft ein 4-4-2, ein 4-3-3, ein 4-2-3-1, ein 4-2-2-2 oder eine Ellipse mit horizontal pendelnder Spitze vor der Raute spielt, ist es das Ziel eines Fußballspiels, das Spielgerät ( vgl. → Ball) im gegnerischen Kasten unterzubringen.  Dies wird dadurch erschwert, dass sich im Tor ein → Torwart befindet, der selbiges nach besten Kräften zu verhindern sucht.  Für die Beförderung des Balles am Torwart vorbei und  hinter die → Torlinie gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Häufig: Mit dem linken Fuß. Mit dem rechten Fuß. Mit dem Kopf. ( Vgl.  → ...

Im Grunde genommen

Heute morgen, als ich mich durch die aktuellen Eintracht-Infos gezappt habe, ist mein Euphorie-Pegel von Null auf Hundert nach oben geschossen– und zwar aus dem Off. „Pessimisten meinen: Derzeit ist das Team wohl nur bedingt aufstiegsreif.“ So war da zu lesen. Immerhin: Kein Zitat eines Eintracht-Verantwortlichen, aber eine Zeile aus dem vor-Ort-Bericht von Thomas Kilchenstein. So ist also der Stand der Dinge: „ Vor allem die Besetzung des Angriffs bereitet dem (Armin Veh) noch erhebliches Kopfzerbrechen.“ "Die Not im Sturm ist groß." Flashback. August 2011 Ihr erinnert euch? Da war die Rede davon, dass ein weiterer Stoßstürmer unabdingbar ist, um den direkten Wiederaufstieg zu verwirklichen.. Und als dann nicht einer, sondern gleich zwei kamen, da hatten wir ihn dann ja auch – zumindest kurzzeitig - den stärksten Kader der Liga. Fast unschlagbar. „Praktisch konkurrenzlos.“   Man bedenke: Idrissou UND Friend? „So einen Sturm hat es in Liga 2 noch nicht g...

Achtung! Achtung!

Samstag, 26. November, später Vormittag:  Ich sitze am Tisch, trinke eine Tasse Kaffee. Die Terrassentür steht offen und ich schaue in den milden, herbstgrauen Garten. Da, plötzlich, ein Riesenschlag. Wir (= Kater, Katze, ich) schrecken hoch. Was war das? Ein Riesenrebhuhn ist (wohl auf der Flucht vor den heute in den Äckern wütenden Jägern) auf das Vordach geplumpst. Samstag, 14 Uhr 50:  Die Eintracht hat gerade mit 2:1 bei 1860 München verloren. Samstag, später Abend, eigentlich schon Nacht:  Wir schauen uns seit langer Zeit einmal wieder den Woody Allen-Film „Radio Days“ an. Ihr wisst schon: Radio Days , das ist dieser zauberhafte Film, in dem Woody Allen erzählt, wie der Rhythmus, die Gedanken, das Leben und die Träume seiner Familie mit dem verwoben sind, was es im Radio täglich zu hören gibt. Anfang der 40er Jahre. Tane Bea hat immer irgendein Rendezvous, aus dem dann doch nichts wird, und  hört hauptsächlich Musik. I’m getting sentimental over you....

11 (von 34)

Heute also. 18 Uhr. Anpfiff im - so called - "Rewirpower"-Stadion. VFL Bochum gegen Eintracht Frankfurt. Bei uns fehlt Gekas, macht aber nix, denn der hat zwar eine „bestimmte Qualität“, aber wir haben ja kurz vor Transferschluss „unheimlich gute Qualität“ eingekauft, deswegen  also auch jede Menge „Qualität auf der Bank“. Zudem haben wir jetzt auch noch hinten (Bamba, Schildenfeld. Oder Bell?) „Qualität und Stabilität“ entwickelt, und nach vorne ist unsere "Qualität sowieso überragend". Hey, im Ernst: Wir stehen auf Platz 2, wir sind ungeschlagen, wir können Fußball spielen. Wir haben Meier, Schwegler, Rode. Jung. Köhler. Hoffer. Djakpa. Mo. Oka. Und falls nicht noch einer krank wird, verschlafen hat oder aus sonstigem Grund kurzfristig ausfällt, fahren exakt 2.347 Fans nach Bochum, sind schon unterwegs, weitere 20.531.707 verfolgen das Spiel vor dem Fernseher, die Sonne scheint – hey, hey, hey - das wird. Und da sitze ich jetzt also recht albern mit meinem Eintr...

Zwischen den Spielen

So dauert sie also immer noch an die Gerne wird diese Zeit auch als bezeichnet, womit zum Ausdruck gebracht werden soll, dass in dieser Zeit nichts, aber auch gar nichts passiert, was auch nur das leiseste Wimpernzucken lohnt. So langweilig, furchtbar, furchtbar langweilig ist die Welt. Schauen wir mal kurz wie sie so war, die Welt in der vergangenen Woche…

Kleines Fußball-ABC - Heute: "S" wie "Stoßstürmer"

Stoßstürmer, der ( pl. die): Nicht eindeutig definierter, aber vielfältig einsetzbarer Begriff für einen (Mittel-)Stürmer, der Tore schießt und/oder köpft, im Unterschied zu Stürmern, die selten oder gar keine Tore schießen und/oder köpfen. Vorbehalte gegen den Begriff werden mitunter durch „Gänsefüßchen“   signalisiert. Im Internet-urkundlich älteste Erwähnung der Stoßstürmers im Jahr 2002: „Sven Demandt soll als Stoßstürmer Ruhe ins Spiel (= von Viktoria Köln) bringen.“ Synonym verwendete Begriffe: → „Riese“, Kopfballungeheuer ( yellow press ), → „Hüne“ ( veralt.) →  „Sturmtank“, → „Brecher“ ( ugs .). Vereinzelt auch: → „Knipser“, bzw. in Kombination „Stoßstürmer mit Knipserqualität“ ( Bsp.:  Benjamin Auer, Michael Thurk), gelegentlich jedoch auch als Gegensatz ( Bsp.: „Die Zeiten des Knipsers sind vorbei, statt dessen wird mit einem Stoßstürmer gespielt.“) Grundsätzlich gilt: „Ein richtig guter Stoßstürmer wird immer gesucht, aber die richtig guten sind selt...

Immer wieder Sonntags

So oder so ähnlich werden sie sich also anfühlen, die Sonntage in dieser Zweitligasaison, in der die Dinge einen neuen Rhythmus bekommen. Zunächst alles noch ganz normal. Am Samstag wieder einmal viel zu spät ins Bett gekommen, trotzdem morgens relativ früh wach. Eine SMS aus dem Norden verkündet, dass der Zug Richtung Braunschweig bereits rollt. So früh? Klar, so früh.

Mitten ins Herz

Kennt ihr das? Wenn man sich so aufregt, dass man für einen Moment nicht mehr weiß, was man tut? Aufspringt. Aufstampft. Sich losreißt. Nicht zu halten ist. Hände, Arme, Körper, die zu nahe kommen, wegstößt. Laute ausstößt, die an den Schrei einer Hyäne erinnern. Worte schreit, kreischt, von denen man nicht einmal geahnt hat, das sie zum eigenen Sprachgebrauch gehören. Die Rede ist nicht von Maik Franz, sondern von mir. Gerade noch – eben, im Moment - hatte Gekas das 100 Prozent, ach was fünfhunderttrillionen Prozent sichere 2:0 auf dem Fuß. Und jetzt das. Und jetzt das. Das kann, das darf nicht wahr sein. Samstag, 23. April, 88. Minute, Waldstadion. Leider. Ich neige zum Jähzorn, habe ihn in der Regel aber ganz gut im Griff. Und zum Glück habe ich Mit-Adler, die eine beruhigende Wirkung auf mich haben. Hey, komm. Alles gut. Punkt. Wir haben einen Punkt. Ok. Ich bin ja schon ruhig. Ganz ruhig. Händedrücken. Festhalten aneinander. Klaps auf den Rücken. Der kleine Junge im Bayerntrikot...

Man muss. Man muss.

Gab es tatsächlich jemanden, der gestern zum Spiel der Eintracht gegen St. Pauli  ins Stadion gegangen ist und ein gutes Fußballspiel, spielerische Ansätze, eine Leistungssteigerung erwartet hat? Also: Ich nicht. Dieses Thema ist für diese Saison abgehakt. Ich erwarte nichts, ich erhoffe nichs. Alles, was ich heute will, sind drei Punkte. Nicht mehr, nicht weniger. Und obwohl ich glaube, innerlich gegen alles gewappnet zu sein, obwohl ich zu wissen glaube, was mich erwartet, geht es mir im Stadion dann, wie es jedem gehen muss, dem die Eintracht am, ach was: im, Herzen liegt: Ich bin bis ins Mark erschüttert. Was soll das sein, was wir da sehen. Fußball? Die Eintracht? 11 vollkommen überforderte, mit sich selbst alleingelassene Spieler stehen da auf dem Platz. Absolut hilflos. Zurückgeworfen auf das fußballerische Niveau einer schlechten Zweitligamannschaft, womit man – bei Licht besehen - der Zweitligamannschaft unrecht tut. Es ist kaum auszuhalten, es tut körperlich weh. „Was...

Aufgelesen: "Somehow the Eintracht eagle found its wings again."

Oops. So schnell kann es gehen – und schon kreist der Eintracht-Adler tatsächlich wieder über Europa. „Eintracht Frankfurt’s cold blooded killer makes light work of latest prey“, titelt Raphael Honigstein   nach dem Sieg der Eintracht im Sportblog des Guardian und lässt die Entwicklung der letzten Woche im Schnelldurchlauf Revue passieren: 50 Punkte hatte Eintracht-Coach-Skibbe vor der Saison ausgegeben. Aber da hatte er die Rechnung ohne Eintracht „CEO“ Heribert Bruchhagen gemacht. „The local sceptic-in-chief pour cold water on the idea, with a sense of realism bordering on the misanthropic.“ Ebenso wie er schon im Jahr davor den Spielverderber gegeben, sich den Wünschen von Michael Skibbe widersetzt und - von wegen „zu teuer“ – auf eine Verpflichtung von Theofanis Gekas verzichtet hatte. Vor dieser Saison  wurde Gekas dann doch noch geholt - „He only cost €1 – that was cheap enough, even for Bruchhagen.“ - Und jetzt ist er also da: Theo (sic) Gekas – “with a...

Und ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode.

Nur mal angenommen: Über viele Jahre hast du dir etwas gewünscht. Brennend gewünscht, du hast auch immer etwas bekommen. Nicht immer nur Schönes, aber langweilig war es nie. Es gab Aufregendes, Nerven zerfetzendes, Erhebendes, Großartiges, Aufwühlendes, Abgründiges. Es gab mehr oder weniger bewegtes Auf und Ab. Es gab überschwängliche Glücksmomente und stilles Leiden - aber dieses eine, ganz große Geschenk, das ist immer ausgeblieben. Manchmal hast du das Wünschen fast schon vergessen. Ganz klein, im Hinterkopf rührt es sich noch ab und zu. Du machst manchmal Witze darüber. Doch, doch. Irgendwie hoffst und glaubst du schon noch daran. Irgendwann. Aber es ist sehr weit weg. Muss man ja vielleicht gar nicht haben. Und dann, dann stehst du auf einmal da, die Tür geht auf - und da ist es. Du willst es nicht glauben. Sollte das tatsächlich...? Du gehst auf es zu, hebst es hoch, es fühlt sich echt an. Du nimmst es in die Hand. Und erst jetzt, wo du es fühlen, riechen, anfassen, wo du es sehe...

The Shootist

Was wäre, wenn wir den Gekas nicht hätten? Müßig zu spekulieren, denn wir haben ihn ja. Trotzdem muss und will auch ich mich zu denen bekennen, die vor der Saison, als er verpflichtet wurde,  nicht besonders angetan waren.  Jaja, der wird seine Tore machen. Jaja, der steht, wo er stehen muss. Ein alter Haudegen - ok. Aber doch halt auch irgendwie das, was man gerne als „Söldner“ bezeichnet. Noch dazu ein Auslaufmodell. Einer, der mal hier spielt, mal da. Den Erfolg sucht und wenn er ausbleibt halt wieder weiterzieht. Warum gerade Gekas? Mir wäre es lieber gewesen, wir hätten einen jungen Wilden verpflichtet. Von wegen Perspektive. Stänker und motz. Und jetzt trifft der Mann also. Er trifft nicht ein oder zwei Mal oder ab und zu. Er trifft immer und in jeder Situation und pausenlos, Er ist zweifelsfrei der Spieler der Stunde. Und während ich mich zunächst nur über seine Tore für die Eintracht, aber nicht unbedingt für den Mann an sich freute, merke ich, w...

Ein Traum von Wochenende

"May be the wheather or something like this…"  Manchmal kommt es vor, dass man vollkommen krudes, dorschenanneriges Zeugs träumt und dann aufwacht, selig grinst und sich fragt: Was war das denn? Mein Traum fängt am Samstagmorgenabend an. Erst mal orientieren. Wo bin ich? Aha – der Dom. Hertie. Höfchen. Buntes Markttreiben. Offensichtlich in Mainz beim Einkaufen. Da stürmt der Buchhändler meines Vertrauens auf mich zu und wedelt mit einem Buch von Richard David Precht. „Halten Sie den etwa für einen Philosophen?“ Nein, halte ich nicht, habe aber leider im Moment keine Zeit mir weiter darüber Gedanken zu machen und haste weiter. „Sie können einfach weglaufen“, ruft er mir hinterher, „aber ich -  ich muss so was als Philosophie verkaufen.“ Da hat er recht. Was für ein Schicksal. Trotzdem. Ich muss weiter. Wohin eigentlich? Siedendheiß fällt mir ein, dass heute die Eintracht spielt. Ich habe leider keine Ahnung, wo ich mein Auto abgestellt habe, weiß im Moment auch gar n...

Auf Rekordjagd!

Die Eintracht steht seit langer Zeit wieder da, wo sie eigentlich und in einem höheren Sinn hingehört: Mit an der Spitze der Liga. Theofanis Gekas katapultiert sich auf den ersten Platz der Torschützenliste und Container-Willi im Tippspiel des Eintracht-Forums an die Spitze des Einzel-Rankings (heeeeey - Glückwunsch!) . Caio erzielt ein Tor mit dem Kopf, die Eintracht hat das drittbeste Torverhältnis der Liga und Oka Nikolov war gestern zum ersten Mal in seiner Karriere zu Gast im Aktuellen Sportstudio. Wow. Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Weltrekord. Weltrekord? Den könnt ihr, den können wir uns holen: Morgen, am 1.11. ab 11 Uhr beim Online-Spiel „Play for your club“. Jeder kann mitmachen, das PFYC-Prinzip ist einfach: Es geht darum , in einem begrenzten Zeitrahmen so viele Tore für die Eintracht zu schießen wie möglich und dafür Punkte zu sammeln. Mehr als 2.147 Milliarden Punkte in weniger als 16 Stunden 39 Minuten müssen es morgen sein, dann ist – crashboombang – der Cou...