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Posts mit dem Label "Bundesligasaison 2022/23" werden angezeigt.

So oder so (nach dem Spiel gegen den VfL Bochum)

  "Völlig unerwartet bekam am Mittwoch gegen 18.3o Uhr eine 48-jährige, die mit ihrem 21-jährigen Sohn auf einer Bank im Einkaufszentrum am Brand saß, eine Flasche Parfüm an den Kopf geworfen." (Notiz aus der Mainzer Allgemeinen Zeitung von Samstag, 8.10.) Ganz wie erwartet und innerlich gut vorbereitet traf Kerstin D. am Samstag gegen 17.15 Uhr als sie  mit ihrem 12-jährigen Kater auf einem Stuhl vor dem Laptop saß,  die 3:0-Niederlage des Champions League-Teilnehmers Eintracht Frankfurt beim bisher sieglosen Tabellenletzten VfL Bochum. (Eigene Recherche) 

Es kommt immer auf die Körner an

Was erlaube Bundesliga? Die Tabelle nach den (fast) vollendeten ersten drei Spieltagen sieht (mal abgesehen von den ewigen  Bayern) doch reichlich verblüffend aus. Werder gestern in Dortmund (wow), Union gegen Leipzig (cool), Leverkusen ziert nach der erneuten Heimniederlage immer noch das Tabellenende (und Rudi Völler krault sich auf der Tribüne nachdenklich am Bart). Jedenfalls: Fast die komplette Champions League-Garde hat gestern verloren. Daran gilt es heute anzuknüpfen. Äh.. also: Nicht. Sicher ist euch auch schon aufgefallen, dass es immer wieder Begriffe gibt, die irgendwo aus dem Nichts auftauchen und dann für eine Weile da und überall präsent sind. Erst ist es cool sie zu benutzen, dann fachmännisch. Und irgendwann ist es ein Must, ein "Ich weiß Bescheid. Ich bin mittendrin. Ich verwende die richtigen Begriffe"-Ding. Jeder nutzt sie  in jedem Zusammenhang, dabei immer mit Nachdruck, so, als ob er/sie den Begriff gerade neu erfunden hätte. Und irgendwann ertappt man ...

Satz mit x oder: Eintracht, ich liebe dich!

Dumm gelaufen. Das da gestern Abend war schon ziemlich, ziemlich anders als erwartet. Und wenn ich in der Halbzeit noch in einer Art Schockstarre im Stadion saß, in der zweiten Hälfte erste Spuren von Galgenhumor hochkamen, war ich auf der Heimfahrt nach dem Spiel hauptsächlich vollgesaugt von den vielen Eindrücken und heute morgen (im Schwimmbad) habe ich gemerkt: Ich bin durch damit. Das war schon richtig so, oder sagen wir: Das war so richtig eintrachtig und deshalb irgendwie dann doch auch wieder gut. Echt jetzt. Aber der Reihe nach. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat es kräftig geregnet und am Spieltag wabbert die Luft vor Feuchtigkeit. Ab und zu noch ein Regenguss, nachmittags dann wieder erste, blasse Sonnenstrahlen. Gegen sechs mache mich auf zum P+R und zur S-Bahn. Es ist ungewöhnlich voll am Hinterland-Bahnsteig.  Alle in weiß, fast alle im Europapokalsiegershirt. Ich ganz retro: Ein lieber Freund und Ex-Eintrachtler (so was gibt's) hat mir vor ein paar Tagen ein...