„Neue deutsche Härte“ – zu diesem Label fällt mir eine Menge ein. Z.B. Thilo Sarrazin, dessen Veranstaltungen – in den Fußstapfen von Mario Barth – demnächst das Olympia-Stadion füllen werden. Oder die Tatsache, dass der monatliche Bildungsbedarf von 1 Euro 39 mit dem täglichen Flüssigkeitsbedarf verrechnet werden kann. Oder dass wir jetzt endlich wieder wissen, dass selbst schuld ist, wer eins aufs Maul bekommt. Nichts von alledem ist gemeint, wenn gemeinhin von „neuer deutscher Härte“ die Rede ist – es handelt sich um eine Musikrichtung, und diejenigen, die sie vertreten, sind Rammstein und „der Graf“. Na dann! Ebenfalls hart, wenn auch in anderer Hinsicht, ist der allgegenwärtige Hype um Mainz 05. Mainz, wie es siegt und lacht. Die fabelhaften Bruchweg-Boys. Der Matchplan. Bla bla bla. Das gefällt mir nicht, trotzdem bleibt mir, die ich in der Gegend von Mainz wohne, keine andere Chance als den Dingen ins Auge zu schauen, ob ich will oder nicht. Kann nicht darüber hinweg g...
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.