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Nachtrag: Alles nichts, oder?

Wie alles in der Welt neuerdings seinen ganz speziellen Tag hat, so auch das Nichts. Am 16. Januar war es soweit: „Nichts-Tag“. Wenn mich nicht alles täuscht, dann geht es am Nichts-Tag weniger ums Nichts – das ein außerordentlich weites, unerforschtes Feld ist – sondern vor allem ums Nichtstun – also so was wie die Entdeckung der Langsamkeit, neudeutsch: Entschleunigung. Mal sehen, was große Denker so alles zum Thema „Nichts“ zu sagen haben.

Ein langer Weg für Johann Wolfgang Duck

Da sitze ich nun im Waldstadion. Sonntag nachmittag, es ist noch viel vom Sonntag übrig, zehn vor Vier. Sitze, merke, wie der Ärger über die verschenkten Punkte allmählich abebbt. Milchig grauer Himmel, Sonnenstrahlen. Typisches Zwischendrin-Wetter. Unten auf dem Platz läuft sich die Mannschaft aus – links herum drehen die, die durchgespielt haben ihre Kreise - Alex Meier, Gordon Schildenfeld, Benny Köhler, heute wieder in der Rolle des Sündenbocks - in der rechten Hälfte machen die Ersatzspieler Steigerungssprints – ich beobachte Fenin, Caio – übers halbe Feld, gehend wieder zurück, übers Zweidrittelfeld, wieder zurück, übers ganze Feld. Es sind viele, immer wieder neue, immer wieder gleiche Geschichten, die ein Fußballspiel – davor, während, danach – erzählt. Von Erwartungen, Enttäuschungen, Toren, Bratwurst, An- und Abwesenheiten ,verpassten Chancen, glücklichen Momenten, Menschen. Heute z.B. die von Martin Fenin, der vor ein paar Minuten, als das Stadion sich b...