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Posts mit dem Label "Maccabi Tel Aviv" werden angezeigt.

Einmal Europa und wieder zurück

Man lernt doch nie aus: Wir können in der Bundesliga nicht mehr gewinnen,  weil wir den Rhythmus verloren haben, aber Marco Russ spielt heute Abend gegen Nikosia, damit   er einen Rhythmus bekommt .  Ja, was denn nun?  Aber egal. Hauptsache. Natürlich ist das Spiel heute Abend das unwichtigste Spiel ever, wenn auch ganz sicher nicht für Felix Wiedwald, der heute sein erstes Profi-Spiel als Adler bestreitet. Logisch haben wir jetzt alle gemerkt, dass wir in der Bundesliga ums Überleben kämpfen.Logisch geht jetzt alle Konzentration auf den nächsten Sonntag und Freitag. Trotzdem – so viel Zeit muss sein: Hey, Europa. Schön, dass du da warst, hier im Waldstadion und hey, Europa, wunderbar, dass du uns überall so freundlich empfangen hast. Am schönsten: Wir sind weiter dabei. Im nächsten Jahr, in der Zwischenrunde. Und selbstverständlich auch in der Bundesliga. Europäische Adler-Tour 2013 - von Frankfurt über Baku, Nikosia, Tel Aviv und Bordeaux wieder z...

Am Europakreisel

Salat, den wir jetzt haben Der Tag nach dem katastrophalen Auftritt der Eintracht in Tel Aviv und auch am Abend, lässt der Schmerz noch nicht wieder nach. Im Gegenteil. Enttäuscht war ich nach dem Spiel in Freiburg, ernüchtert nach dem Heimspiel gegen Nürnberg, geschockt nach dem Spiel in Gladbach, wütend nach der Heimniederlage gegen Wolfsburg. Seit gestern, seit dem Auftritt in Tel Aviv spüre ich fast schon so etwas wie Panik. Kann das sein? Freier Fall? Sehe im Moment nur Fragen und keine Antworten. „Mit einer solchen Leistung brauchen wir in der Bundesliga gar nicht mehr anzutreten.“ (Armin Veh) „Wenn wir am Sonntag so spielen, fressen uns die Mainzer.“ (Axel Hellmann)  Sätze, die so fatal an all das erinnern, was vor zwei Jahren passiert ist, dass es fast schon Beklemmung in mir auslöst. Alles, was  mich in den letzten Wochen gequält hat, schwemmt jetzt nach oben – und doch kommt es immer anders als man es sich vorgestellt hat. 

Statisten gesucht? Vor dem Spiel der Eintracht in Gladbach

In der zurückliegenden Woche habe ich – einmal mehr – eine putzige Notiz in unserer Lokalzeitung entdeckt.  „Statisten gesucht“ war da zu lesen. Und für was? Für die „Simulation der Evakuierungsmaßnahmen nach  einem Reaktorunfall“. Damit die Situation möglichst authentisch nachgestellt werden könne, seien  auch Menschen mit Hund, Kinder und Rollstuhlfahrer herzlich willkommen.  Immerhin wird in diesem Fall noch verkündet, dass es sich um ein Rollenspiel handelt.  Das ist in letzter Zeit in vielen Bereichen nämlich gar nicht so einfach zu unterscheiden. Die Grenzen zwischen Realität und Simulation sind zunehmend fließend.  Manchmal kommt es mir so vor, als ob die Welt  immer mehr darauf ausgerichtet ist, so zu tun als ob. Kein Problem, Statisten für all das zu bekommen – im Gegenteil: Wir scheinen uns um die Rollen zu reißen, können gar nicht genug unterschiedliche Statistenrollen übernehmen, sind immer im Casting-Modus.So bald irgendwo eine Kulis...