Um halb sieben sitze ich im Auto. Heute allein, treffe mich mit meinen Mit-Adlern am Stadion. Die Nacht ist dunkel. Straßenlaternen. Nasse Straßen. Regen fällt. Ich wühle in den CDs auf dem Rücksitz, werfe eine CD ein (Hank Williams Tribute) und fahre los. Kaum zehn Minuten später frage ich mich, ob das so eine gute Idee war - und dann weiß ich nichts mehr. Tauche ein in einen Tunnel aus Schwärze, blinkenden Lichtern und nass glänzenden Straßen. Im rheinhessischen Hinterland ist kaum noch eine Socke unterwegs. Ab und zu leuchtet eine Straßenlaterne. Regen- und Windböen. Der Scheibenwischer kratzt. Wo und wer bin ich? Wohin fahre ich und warum? Grade halten, immer gerade aus. Dort ein paar eingemummelte Gestalten an der Bushaltestelle. Schwärze. Die Autobahnauffahrt, hurra. Der Scheibenwischer knarzt, Jack White singt. Das Autoradio meldet sich. Staus. Überall. Kilometerweise. Der Regen wird dichter. Ich fahre. Ins schwarze, blinkende, nass glänzende Nichts. Mein ...
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.