Wie wir alle war ich am Montagabend nach dem Spiel gegen St. Paul ziemlich deprimiert. Das war wieder so ein Moment, in dem man gemerkt hat, wie tief die Schrunden sind, die die letzte Rückrunde geschlagen hat. Wir können Niederlagen nicht mehr einfach abhaken. Sehen überall die Anzeichen drohenden Zerfalls. Haben regelrecht Angst, uns über etwas hinwegzutäuschen, Warnsignale zu übersehen oder nicht wichtig genug zu nehmen. Beziehungsgeschädigt: Lieber erst auf gar nichts einlassen, um am Ende nicht wieder, noch einmal und vielleicht noch tiefer (geht das?) verletzt zu werden. Und ganz ehrlich ist die Mannschaft auch nicht dazu angetan, um sich in sie zu verlieben. Nicht etwa, weil sie nicht „schön“ oder gut genug ist (nein, nein Herr Veh), sondern weil sie sich nicht die Bohne um uns und um die Eintracht zu bemühen scheint. Wir sind ja sowieso da. Wenn sie einen guten Tag haben, bringen, sie auch mal ein paar Blümchen (von der Tankstelle?) mit – ansonsten muss der Hinweis auf die du...
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.