Das bin ich mit meiner Fan-Superheld-Torjubel-Maske. Ich stülpe sie mir immer dann über den Kopf, wenn
ich ein Eintracht-Tor bejubele. Das passiert vollkommen spontan, einfach so - aus
freudigem Überschwang und purem Spaß. Da es mit den Eintracht-Toren im Moment so
eine Sache ist, konnte die Maske in letzter Zeit leider nicht zum Einsatz kommen. Dass mein Kaffee-Vorrat allmählich zur Neige geht, ist sicher purer Zufall. Wird Zeit. Für einen neuen Sponsor, aber vor allem für ein Tor.
"Du glaubst doch nicht im Ernst, dass wir gegen St. Pauli nicht gewinnen?" Sage ich zu meinem leicht skeptischen Mit-Adler und dann fahr ich los in Richtung Stadion. Es ist kurz vor Drei, Schon klar, dass das kein einfacher Tag werden wird, aber dabei denke ich eher an die Hin- und Rückfahrt. Der S-Bahnverkehr zwischen Mainz und Frankfurt ist derzeit - ok, sagen wir mal so - stark eingeschränkt, genau gesagt: er fällt mehr oder weniger aus. Auf verschlungenen Fahrten ist der Weg natürlich irgendwie möglich. Irgendwie? "Ob mit Bus oder Bahn..." Na, das passt doch zu dem, was wir heute vorhaben. Die Hinfahrt ist jedenfalls fast idyllisch. Mit einem SEV Über-Land-Bus zuckele ich im hellen Sonnenschein durch wenig Stadt und viel Land zum Frankfurter Flughafen, das dauert ein bisschen länger, ist aber recht beschaulich. Am Flughafen dann ein Sammelbecken für Eintrachtler aus aller Herren Richtungen, um kurz nach fünf bin ich am Stadion. Immerhin. Die Europa-Hymne höre i...

Kaffee? Mir ist nach härteren Sachen zumute. ;-)
AntwortenLöschenKaffee, Tee, Ebbler, Bier, Schnaps. Das einzige, was wirklich kein Mensch braucht, ist eine Torjubelmaske.
AntwortenLöschenWas für ein deprimierendes Spiel.
Hast du denn gestern abend deine Torjubelmaske mitgehabt und sie zweimal benutzt?
AntwortenLöschenDas Spiel war jedenfalls nicht deprimierend. Auch wenn ich die Hoffnung nach den zwei Gegentoren schon aufgegeben hatte, hat die Aufholjagd mich wieder mitgerissen. Das Spiel hat mich wieder etwas mit "meiner" Eintracht versöhnt.
Ich musste am Freitagabend länger arbeiten und habe es deshalb leider nicht ins Stadion geschafft. Vor dem Fernseher habe ich dann das europalied mitgesungen, aber jubeln tu ich in echt dann doch lieber ohne gesponserte fansuperheld Maske (vielleicht finden sich da ja tatsächlich schon bald Sponsoren - die Bande, die Blockvorderseiten, das Feld, die Anzeigetafeln, die Trikots, die Tickets, die Spielerköpfe - nur die Blocks selbst liegen als Werbefläche noch brach - da geht noch was!)
AntwortenLöschenZur Halbzeit war ich im Ironiemodus und habe - haha - 4:2 getippt. Fat hätts geklappt 😉 Zwar sehe ich auch jetzt noch keinen geplatzten oder gelockerten Knoten, aber das Spiel hat irgendwie gut getan. Es fällt mir schwer, zu dieser Mannschaft eine emotionale Bindung aufzubauen und deshalb greife ich nach jedem Grashalm, der mir hilft, sie zu spüren, zu spüren, dass da irgendetwas echt ist. Insofern - nur ein Punkt, trotzdem war ich am Freitagabend froh und zufrieden.
Im Eintracht-Shop gibt es Tüten mit dem einzig wahren Logo, außerdem sind sie aus Papier und somit viel besser geeignet, über den Kopf gezogen zu werden.
LöschenDa hätte ich auch selbst drauf kommen können :) Klar. *stirnpatsch*. Eine Art Adler-Brett vorm Kopf :D
LöschenDen einzig wahren Maskenjubel gibt es noch auf YouTube als alte Pizzawerbung mit Gareth Southgate, Stuart Pierce und Chris Waddle zu sehen.
AntwortenLöschenDie Werbung kannte ich noch gar nicht. Gleich mal gegoogelt und fündig geworden. Sehr nett - zumal die Maske am Ende da landet, wo sie hingehört: im Müll :)
LöschenMir ist übrigens immer noch nach härteren Sachen zumute ...
AntwortenLöschen...und ich bin zwischenzeitlich wieder dabei angekommen, mir die Kapuze meines Sweatshirts ganz, ganz tief über den Kopf zu ziehen. Allerdings nicht zum Jubeln.
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