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Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel (Jahresabschluss-Edition) - Teil 3: Zwischen den Jahren

Teil 2? Klick! Samstag, 25. Dezember Die letzte Tür ist geöffnet und die Adventskalenderaktion für das Eintracht-Museum ist beendet. Über 7000 Euro sind zusammengekommen. Wahnsinn, was alles geht, wenn man's nur macht.   Zunächst sporadisch, in den letzten Wochen häufiger und jetzt, seit Weihnachten, regelmäßig, haben wir einen Kater zu Gast. Er hat nur einen halben Schwanz, sieht aber gut gepflegt und genährt aus, verlangt sehr nachdrücklich Einlass und verhält sich ausgesprochen kooperativ. Hat er ein Zuhause und liebt die Abwechslung? Streunt er und kommt mal hier, mal da unter? Wir konnten es bisher nicht herausfinden, aber zumindest wissen wir , wie unser Besucher heißt: Jens. Das habe ich nämlich neulich geträumt und mich noch im Traum gefragt, wer seiner Katze wohl einen dermaßen dämlichen Namen geben würde. Hätte ich nicht „Grabi“ oder „Elvis“ oder wenigstens „Maunzerle“ träumen können. Aber was will man machen? Geträumt ist geträumt. Jens kommt täglich, frisst einen...

Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel (Jahresabschluss-Edition) - Teil 2: Von Köln über Dortmund und Aachen bis Weihnachten

Teil 1? Klick! Sonntag, 12. Dezember Bruno Labbadia wird neuer Trainer beim VFB Stuttgart. Mein Mit-Adler, der zwar hauptamtlich Adler ist, aber von wegen schwäbischer Wurzeln auch Sympathien für den VFB Stuttgart hegt, ist schwer erschüttert. Was hat der Sky-Reporter gestern noch gleich über den VFL Wolfsburg gesagt: „Mit dem Probleme lösen haben die Wolfsburger so ihre Probleme.“ Da sind sie offensichtlich nicht die einzigen Montag, 13. Dezember Die Eintracht hat am Samstag in Köln verloren. Ein guter Zeitpunkt, um endlich mal zu sagen, dass man es sowieso gewusst hat und die Punkte zur Sprache zu bringen, an denen es hängt. Kann ja gar nichts werden mit der Eintracht in dieser Saison. Fehlt überall. Hinten und vorne. Immer nur Gekas. Dürfen wir uns nix vormachen. Merke: Nach überraschenden Siegen gegen Große unken und auf Schwachstellen aufmerksam machen, das kann jeder. Aber nach einer überflüssigen Scheiß-Niederlage bei einem potenziellen Absteiger den Teufel an die Wand...

Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel (Jahresabschluss-Edition) - Teil 1: Von München über Mainz bis Köln

Freitag, 26. November Die Mainzer Allgemeine Zeitung berichtet über einen Banküberfall in einer Sparkasse, im Bild ist deutlich zu sehen, dass der Räuber eine 05er B-Cap auf dem Kopf hatte. Was e Kapp. Abends sind dann die Nürnberger die Kappen – sie verlieren gegen die Mainzer mit 3:0. Samstag 27. November Über Nacht ist es richtig kalt geworden, zum ersten Mal in diesem Jahr ist der Teich im Garten gefroren. Die Eintracht startet in München überraschenderweise mit Marcel Heller und mit – aaaaa, da isses ja das Händchen für die Jugend – Sonny Kittel. Minuten vor Abpfiff wird Ama eingewechselt und schüttelt Michael Skibbe demonstrativ die Hand. Offensichtliches Handspiel. Verwarnung Das Spiel in München endet 4:1. Also echt, man kann ja in München verlieren, aber so...mmh. Noch schlimmer ergeht es den Schalkern auf dem Betze: Sie verlieren mit 0:5. Der Sky-Reporter kommentiert das erste Tor der Lauterer: „Lakic erzielt vollkommen unbedrängt das 1:0 während die Schalker im R...

Orakel on Ice. Dreifach.

Wer das aktuelle Fußballgeschehen und speziell das Wohl und Wehe einer bestimmten Mannschaft verfolgt und begleitet, weiß, dass es nicht schaden kann, im Vorfeld eines Spieles der eigenen Mannschaft – unabhängig von der allgemeinen Lage, von statistischem Zement, Verletzungspech oder sonstigen Unkenrufen - gewisse ergebnisunterstützende Maßnahmen zu ergreifen. Dazu zählen bestimmte regelmäßig einzuhaltende Rituale (z.B. - äußerst erfolgreich! - das trotz Bemühen um frühzeitige Ankunft erst kurz vor knapp im Stadion einlaufen), das Anlegen bereits gewinnerprobter Bekleidung (Achtung! Auch Zeitpunnkt und Reihenfolge können eine Rolle spielen), das frühzeitige Erkennen gewisser Glück und Erfolg verheißender Zeichen (z,.B. „Heute war so ein Scheißtag – das kann nur Gutes bedeuten“) und und und. Zu meinen regelmäßigen Abläufen gehört es – wie regelmäßige Leser dieses Blogs wissen ,-) – , die Orakel-Kuh nach ihrer Meinung zu befragen. Die Orakel-Kuh ist ein Orakel, das etwa...

Von draus vom Walde komm ich her...

Heiligabend. Leise rieselt der Schnee. Attila, der Adler, hat bereits den Kopf unter seine Flügel steckt. Die Welt wird still. Doch, da - wer genau hinschaut und hinhört, kann entdecken, dass sich hier und da doch noch etwas regt. Ganz, dort hinten, blitzen nicht nur weiße, sondern auch rotundschwarze Mützchen über den Tannen und in den Städten. Dort weht ein Adler-Schal, dort sind Kinder, dick eingepackt in Adlerjacken, mit einem Schlitten unterwegs. Eintracht, Eintracht, ruft es im Wald. Ein rotundschwarzer Ball kullert durch den weißen Schnee. Und auch drinnen, in den Wohnzimmern, ist noch der ein oder die andere damit beschäftigt, einen Adler-Toaster, ein Eintracht-Trikot, ein Jahrbuch, das er bei der Adventskalenderaktion im Forum ersteigert hat, zu verpacken. Rotundschwarzes Papier raschelt. Der Schnee wird dichter. Knirscht. Psssst. Jetzt: Still. Ganz herzliche Weihnachtsgrüße an alle, die diesen Blog (und damit auch mich) durch das vergangene Jahr begleitet haben. Freunde, M...

Emotionen, all inclusive.

Heute morgen habe ich – zur Einstimmung auf das Pokalspiel der Eintracht in Aachen – ein wenig auf der Homepage der Alemannia herum gezappt und allerlei mehr oder weniger Interessantes erfahren. Der Tivoli ist nahezu schneefrei. (Gut!) Seit vier Spielen ist die Alemannia ungeschlagen, auch im letzten Spiel gegen Bielefeld am letzten Freitag hat sie wieder „eiskalt zugeschlagen“   (Ha, ha!) Vom kürzesten Weg zu Ruhm und Ehre spricht der ach, so sympathische Trainer Hyballa. Benjamin Auer ist so motiviert, motivierter geht nicht. Fan-Projekte und Fan-Beauftragte wenden sich gemeinsam gegen, quatsch, natürlich an die Fans und die „magischen Zwei“ schwadronieren in ihrem Podcast über Frankfurter Würstchen und singen Weihnachtslieder. Die Alemannia weist im Übrigen darauf hin, dass  am heutigen Abend die Eintrittskarten beim Eintritt in den Stehplatzbereich vom Ordnungsdienst (um "Überfüllung des Blocks zu vermeiden" ) eingezogen und beim Gang zur Toilette bzw. zu Essens- un...

Mütz muss man haben!

Mein Opa trug zeit seines Lebens einen Hut, rustikal, aber von klassischer Form. Da all seine Kleidungsstücke grundsätzlich eine gedeckt grüne Farbe hatten (nein, er war kein Jäger), war auch sein Hut grün. Im Sommer aus leichtem Material, im Winter aus Filz oder Loden. Wie der Hut wechselte auch die Oberbekleidung – von leichtem (grünen) Jackett zum grünen Lodenjackett und schließlich – wenn gar nichts mehr ging und es so kalt war wie in diesen Tagen – zum langen grünen Lodenmantel. Opa war – ebenfalls sommers wie winters – mit dem Rad unterwegs. Bei sehr kaltem Wetter kam er also nicht umhin, seine - leicht abstehenden - Ohren zu schützen. Dies war aber kein Grund, zur Mütze zu wechseln – mein Opa trug Ohrenschützer (schwarz oder grün) – und darüber dann seinen Hut. Opa unbehütet? Undenkbar. Auch mein Vater war Zeit seines Lebens mit dem Rad unterwegs und trug immer, wenn er das Haus verließ, eine Kopfbedeckung – bei ihm war es allerdings kein Hut, sondern eine Kapp. Er besaß Kap...