Das ultimative Schild für alle Zwecke. Wobei, warum, wie
lange und wo auch immer. Sind wir nicht
alle Teilnehmer? Ein Konzert. Ein
Meeting. Eine Filmvorführung. Ein Fußballspiel. Eine Reise. Das Leben. Es gibt
kein Entrinnen. Wir sind alle dabei. Teilnehmer wie du und ich. Und für alle Fälle
gilt: Nicht lange nachdenken, einfach immer
hier lang! Kafka war eben doch ein Realist.
Walstadion, Samstag, 25. September, 17. 15 Uhr . Die Jungs in rotundschwarz bilden einen Kreis, in der eigenen Hälfte, die in der zweiten Halbzeit vor der Ostkurve war. Ich lehne an der Bande. Juble nicht. Hüpfe. Nicht. Mir ist immer noch flau. Bin erleichtert, still, fast ein wenig apathisch. Stadiongeräusche wie durch einen Lärmfilter aus ganz weiter Ferne. Stütze den Kopf in die Hände. Mann o Mann. Wir haben es tatsächlich geschafft und das Ding nach Hause gebracht. Durchschnaufen. Uff. Dieses Mal nicht eingeknickt. Dieses Mal nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Schwer gewankt, gezittert, fast wieder das Spiel weggegeben und dann doch ins Ziel gerettet. In der zweiten Halbzeit der Faden komplett gerissen. Zweikämpfe im Mittelfeld verloren. Nur noch einzelne Konter gefahren. Latte. Pfosten. Wildes Tumummel im Strafraum abgewehrt und überstanden. Richtig ein- und ausgewechselt. 70. Minute, Sonny Kittel kommt: ...
So verstehe selbst ich Kafka. Endlich. :-)
AntwortenLöschenKafka ist schwierig, weil er so einfach und nah ist, dass wir alle mit der Nas draufkleben und nur deswegen nichts sehen, weil wir auf solche Nähe nicht fokusieren können. Bruder im Geiste von Borges und dessen Konzept von einer Landkarte im Maßstab 1:1.
AntwortenLöschenWas die Sache leichter macht: alle Teilnehmer nach links. Dann geh ich mal rechts und erwarte, dass sie mir entgegekommen. Wenn Baby Hübner nach der Maxime verpflichtet, wird alles gut.
Nostalgischer Gruß allerseits - ak / Matthias