Direkt zum Hauptbereich

Die Kuh vom Eis

Diesen Satz nehme ich persönlich. Ca. 487 Kühe – schwarz und weiß, wie sich das für eine ordentliche Kuh gehört – bevölkern mein Zuhause; genug Kuhalität ist also auf jeden Fall vorhanden. Ein prominenter Vertreter der Herde – die Orakel-Kuh – ist den Leserinnen und Lesern dieses Blogs bereits bekannt. Obwohl ich heute bereits 15 Minuten in die Sonne geblinzelt habe und mich in den letzten Tagen nicht selten heftiges Unwohlsein, mitunter auch Fieber übermannt hat und es in meiner Bauchgegend ziemlich ekelhaft zwickt, bin ich keineswegs schlapp oder unpässlich. Mein Sprunggelenk ist in Ordnung, mein rohtundschwartzes Knie schmerzt nicht und auf dem Fahrrad kann ich alles, weswegen ich auch noch lange nicht bereit bin, mich in diesem wohligen ist-doch-sowieso-aussichtslos-Gefühl zu suhlen.

Gegen Pauli wollen wir jetzt also die Kuh vom Eis holen? Wenn das der Wahrheitsfindung und den drei Punkten dient, will ich das gerne vorab schon einmal vormachen. Voilà - I did it:


Und jetzt ihr! Eintracht!

Kommentare

  1. Für mich bleiben nun erst recht Fragen offen: Muss man der Kuh jetzt Feuer unterm Hintern machen? Oder ist sie jetzt eiskalt und soll es bleiben - besonders vor dem gegnerischen Tor? Und die wichtigste Frage: Was passiert mit dem Eis? ;-)

    Gruß vom Kid

    AntwortenLöschen
  2. Die Kuh vom Eis holen,könnte ich jetzt nur sehr laaaaangsaaaaaaaaaaaam-*Lacht*.
    Bin gestern mal zur Orakelgiraffe im Opelzoo gejoggt und am Elchgehege über einen Ast gestolpert-das rechte Schienbein-aufgeschrubbt und geblutet hat es auch"heul",ne ich habe nicht geheult, denn ich bin trotz Schmerzen zurückgejoggt nach Hause und habe mir dabei unterwegs gedacht.dass das vielleicht eine Bedeutung hat*gg**-nämlich dass ist meine Erklärung-stolpern-auf dem Boden liegen-aufstehen-trotz Schmerzen-weiterkämpfen.
    Vielleicht macht es die Mannschaft-wie ich-am Samstag und holt drei Punkte.*lächelt*
    LG
    (B).

    AntwortenLöschen
  3. So einfach ist das doch. Man packt die Kuh mit Samthandschuhen und holt sie runter vom Eis. Na, wunderbar, genauso machen wir das!

    @ B, sehr tapfer. So geht das nämlich!

    Ich fürchte nur für mich, dass ein weiteres mit Samthandschuhen anpacken auch nicht hilft. Ich glaube inzwischen, dass gar nichts hilft. Außer eben die Jungs beissen die Zähne zusammen, wie meine Schwester B., und zerreissen sich auf dem Platz.

    Ach du je, ich war nie so pessimistisch :(...

    Aber vielleicht hilft ja ein oller Handkäs in HH weiter *g*.

    Liebe Grüße
    Nicole

    AntwortenLöschen
  4. Die Kuh ist vom Eis und Heribert hat heute Namesntag, Wenn schon kaum einer trainiert: sind wenigstens das gute Vorzeichen? Mittlerweile greift man ja zu jedem Strohhalm, vor allem wenn man den völlig verängistigten Marco Russ im Heimspiel gesehen hat. C.

    AntwortenLöschen
  5. Stoffel bleibt Stoffel. Natürlich ebenfalls gute Besserung für C. Willi. Sport ist Mord (bei der SGE sogar für Fans).

    AntwortenLöschen
  6. Nicole,nicht pessimistisch sein-am Samstag klappt es mit den 3.Punkten.*lächelt*.

    @Celtix-danke,aber deswegen bist du kein Stoffel-für mich und ja,dachte ich mir auch,aber was tut man nicht alles-um die Kuh-vom Eis zu jagen*gg*
    LG
    (B).

    AntwortenLöschen
  7. Haha:) Schööön:)

    Wer hätte schon ahnen können, dass es mal so brenzlig werden könnte um die liebe Orakel-Kuh. Ich hoffe, dass die hier im Video verwendete Eissorte nicht von Nachteil sein wird. Um mal einen blöden Witz gleich hinterher zu schmeißen... http://us.123rf.com/400wm/400/400/mg7/mg70908/mg7090800134/5442713-apfelkuchen-mit-eis.jpg

    Eintracht!!!

    AntwortenLöschen
  8. Die Kuh ist zwar mit Samthandschuhen, aber sehr fest und bestimmt angepackt und dabei so fest auf dem Boden der Tatsachen abgesetzt worden, dass sie jetzt tatsächlich merkt, dass ihr das Feuer unter dem Hintern brennt und sie trotzdem kühlen Kopf bewahrt.

    Stolpern, böse stürzen, nicht heulen, Zähne zusammenbeißen, weiterlaufen - Mensch, liebe B., hoffe sehr, dass es dem Bein jetzt wieder besser geht?? Du liebes bisschen – armer Willi ,-)…. Wie Nicole schrieb: So tapfer! Und: So geht das. Man darf und muss sich zwischendurch auch mal jämmerlich fühlen, aber man muss wieder aufstehen und weitermachen. Das klingt wirklich sehr symbolisch… Dann noch Heriberts Namentag..

    Ja, hast recht Celtix, das war ein merkwürdiger Auftritt von Marco Russ, auf seine Art irgendwie auch symbolisch. Verdruckst und unsicher statt kämpferisch und straight. „Jeder spielt für sich.“ Jaja, das hat er nicht so gemeint – aber irgendwie spricht die Formuilierung halt doch für sich. Daneben wirkte der smarte Thomas B. ja fast schon erfrischend dynamisch….

    Mmh… lieber Shlomo, ich grübele, warum Schokoladeneis ein schlechtes Karma haben könnte… oder meinst du die Landliebe? Und der Apfelkuchen mit Eis: Eisbeutel für den dicken Kopf danach? **aufdemschlauchichsteh**

    Danke fürs Mitziehen und Schieben der Kuh! Gemeinsam stark – Eintracht!

    AntwortenLöschen
  9. Schokoladeneis hat sicher kein schlechtes Karma, ich wollte nur einen 478 mal erzählten Witz (also den mit dem Apfelkuchen...) zum 479. Mal erzählen;) Kein weiterer, schon gar kein sinniger, Hintergrund:)

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die nächste Strophe vom alten Reisbrei

Am Samstagabend höre ich im ZDF Sportstudio die Vorankündigung für das Spiel am Sonntag im Waldstadion. „Hannover kann morgen auf den zweiten Tabellenplatz vorstoßen“, verkündet Katrin Müller-Hohenstein. Tatsächlich? Was Sie nicht sagen. Und die Eintracht? Hey – hallo, das ist unser Heimspiel, und wir werden es gewinnen, weil nämlich dann wir es sein werden, die zu Hannover und zur Spitzengruppe aufschließen. Capisce? Und tatsächlich. So machen wir es. Impressionen vom Spiel: Patrick Ochs, der in der ersten halben Stunde auf der rechten Seite herum mannövert als habe er tatsächlich vor, was er vorher verkündet hatte: Sich festbeißen – und von dem in der zweiten Halbzeit nichts mehr zu sehen ist. Halil Altintop, der (auch in seinem eigenen Sinn) zur Halbzeit hätte ausgewechselt werden müssen, und von seinem Trainer, der voll hinter ihm steht, eine viertel Stunde vor dem Ende zum Abschuss freigegeben und – sichtlich um Fassung bemüht – regelrecht vom Platz gepfiffen wird. (Ja,...

Spieltagsschnipsel 24/25: St. Pauli (33)

 "Du glaubst doch nicht im Ernst, dass wir gegen St. Pauli nicht gewinnen?" Sage ich zu meinem leicht skeptischen Mit-Adler und dann fahr ich los in Richtung Stadion. Es ist kurz vor Drei, Schon klar, dass das kein einfacher Tag werden wird, aber dabei denke ich eher an die Hin- und Rückfahrt. Der S-Bahnverkehr zwischen Mainz und Frankfurt ist derzeit - ok, sagen wir mal so - stark eingeschränkt, genau gesagt: er fällt mehr oder weniger aus. Auf verschlungenen Fahrten ist der Weg natürlich irgendwie möglich. Irgendwie? "Ob mit Bus oder Bahn..." Na, das passt doch zu dem, was wir heute vorhaben. Die Hinfahrt ist jedenfalls fast idyllisch. Mit einem SEV Über-Land-Bus zuckele ich im hellen Sonnenschein durch wenig Stadt und viel Land zum Frankfurter Flughafen, das dauert ein bisschen länger, ist aber recht beschaulich. Am Flughafen dann ein Sammelbecken für Eintrachtler aus aller Herren Richtungen, um kurz nach fünf bin ich am Stadion. Immerhin. Die Europa-Hymne höre i...

Spieltagsschnipsel 24/25: Eintracht Frankfurt - RB Leipzig (31)

Wow! Wie kann diese Mannschaft Fußball spielen, wenn sie in den Flow kommt. Abheben und dann einfach weiterfliegen.  Eine hochmotivierte Eintracht fegt überforderte Leipziger mit 4:0 aus dem Stadion. Ein über-über-ragender Ansgar Knauff. Warum in der Ferne suchen, wenn das Gute ist so nah? - alte Transferpolitikweisheit. Nene Brown. Theate. Ekitiké, der immer mehr zum unermüdlichen  Gute-Laune-Monster des Teams wird. Trapp ein starker und sicherer Rückhalt. Die Mannschaft voller Spielwitz und Energie, voller Lust am Fußball. In der zweiten Halbzeit dann kein Halten mehr. Die "Champions League wir kommen" - Stimmung verwandelt das Stadion in eine Raumkapsel, die abhebt. Bei der Auswechslung von Ansgar Knauff erbebt das Stadion. Und dann  tut Dino Toppmöller noch ein übriges um die Stimmung zum Überlaufen zu bringen. Es kommt Thimmiiiiiiiiiiie Chandler. "...und wenn sie gewinnt im Waldstadion, dann ist die Stimmung groß." O ja, das ist sie. Es war ein warmer, sonniger...