Direkt zum Hauptbereich

5. Spieltag: Auf dem Mars, auf dem Mond

Bis Ende nächsten Jahres soll es möglich sein, auf dem Mond mit dem Handy zu telefonieren und Nachrichten zu verschicken. Nokia soll es richten. Cool, dann funktioniert auf dem Mond, was in vielen ländlichen Regionen in Deutschland nicht möglich ist.  Kurz überlege ich, wie es wohl wäre einen Anruf vom Mond zu bekommen. Handy des Dorfbewohners klingelt. Es knirscht und knackt im Äther. Dorfbewohner fragt: "Wo bist du grade?" Anrufer: "Auf dem Mond."  Dorfbewohner: "Hey, echt...Wahnsinn... aber sorry, ich bin hier nicht auf, sondern hinter dem Mond...und da ist gleich wieder das Netz weg."

Der Handyempfang ist übrigens nur der Anfang der geplanten Mondaktivitäten. Bis im Jahr 2030 soll - Stand heute - im All eine Siedlung entstehen, in der Menschen leben können. Echt jetzt. Und ich bin mir sicher, dass es einem Hessen gelingen wird,  dem Expeditionsteam einen Eintracht-Aufkleber unter zu schmuggeln, der dann - zusammen mit einer Eintracht-Ente - das Ortsschild zieren wird. Ganz sicher basteln auch die Eintracht-Verantwortlichen und ihre kompetenten digitalen Zukunftspartner bereits daran, zur Motivation der Mondbewohner von Anfang an, einen Livestream der Eintracht-Spiele auch in Moon-City anbieten zu können. Von wegen "Auf dem Mars, auf dem Mond" ist das ja eigentlich fast schon Ehrensache. Und sagen wir mal so: Im Falle einer -  zwar unwahrscheinlichen, aber durchaus auch künftig möglichen - 0:5 Niederlage bei den Bayern, kann dann ja auch auf dem Mond kurz mal das Netz weg sein. 



Kommentare

  1. Da der Mond ca. 1,3 Licht-Sekunden von der Erde entfernt ist, wird so ein Handygespräch ein wenig zögerlich verlaufen. Aber vielleicht ist das ja ganz gut, da so die Gelegenheit besteht, vor einer Antwort nachzudenken. Das würde auch hier auf der Erde manchem Gespräch gut tun.

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Kerstin, ich wünsche dir auf diesem Weg ein schönes Weihnachtsfest, trotz der schwierigen Zeiten.
    Ich hoffe, dass du wieder hier postest, da mir dein Blog gut gefällt, auch wenn die Resonanz zuletzt sehr dürftig war.
    Auch wünsche ich dir ein gutes 2021 mit mehr Möglichkeiten für normale Kontakte und Treffen.

    AntwortenLöschen
  3. Lieber Marc, vielen Dank für die guten Wünsche. Freu mich sehr, von dir zu hören Auch für dich alle guten Wünsche für Weihnachten und für ein richtig gutes neues Jahr, in dem die Welt irgendwann wieder offener wird. Wir lesen uns.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die nächste Strophe vom alten Reisbrei

Am Samstagabend höre ich im ZDF Sportstudio die Vorankündigung für das Spiel am Sonntag im Waldstadion. „Hannover kann morgen auf den zweiten Tabellenplatz vorstoßen“, verkündet Katrin Müller-Hohenstein. Tatsächlich? Was Sie nicht sagen. Und die Eintracht? Hey – hallo, das ist unser Heimspiel, und wir werden es gewinnen, weil nämlich dann wir es sein werden, die zu Hannover und zur Spitzengruppe aufschließen. Capisce? Und tatsächlich. So machen wir es. Impressionen vom Spiel: Patrick Ochs, der in der ersten halben Stunde auf der rechten Seite herum mannövert als habe er tatsächlich vor, was er vorher verkündet hatte: Sich festbeißen – und von dem in der zweiten Halbzeit nichts mehr zu sehen ist. Halil Altintop, der (auch in seinem eigenen Sinn) zur Halbzeit hätte ausgewechselt werden müssen, und von seinem Trainer, der voll hinter ihm steht, eine viertel Stunde vor dem Ende zum Abschuss freigegeben und – sichtlich um Fassung bemüht – regelrecht vom Platz gepfiffen wird. (Ja,...

Spieltagsschnipsel 24/25: St. Pauli (33)

 "Du glaubst doch nicht im Ernst, dass wir gegen St. Pauli nicht gewinnen?" Sage ich zu meinem leicht skeptischen Mit-Adler und dann fahr ich los in Richtung Stadion. Es ist kurz vor Drei, Schon klar, dass das kein einfacher Tag werden wird, aber dabei denke ich eher an die Hin- und Rückfahrt. Der S-Bahnverkehr zwischen Mainz und Frankfurt ist derzeit - ok, sagen wir mal so - stark eingeschränkt, genau gesagt: er fällt mehr oder weniger aus. Auf verschlungenen Fahrten ist der Weg natürlich irgendwie möglich. Irgendwie? "Ob mit Bus oder Bahn..." Na, das passt doch zu dem, was wir heute vorhaben. Die Hinfahrt ist jedenfalls fast idyllisch. Mit einem SEV Über-Land-Bus zuckele ich im hellen Sonnenschein durch wenig Stadt und viel Land zum Frankfurter Flughafen, das dauert ein bisschen länger, ist aber recht beschaulich. Am Flughafen dann ein Sammelbecken für Eintrachtler aus aller Herren Richtungen, um kurz nach fünf bin ich am Stadion. Immerhin. Die Europa-Hymne höre i...

Spieltagsschnipsel 24/25: Eintracht Frankfurt - RB Leipzig (31)

Wow! Wie kann diese Mannschaft Fußball spielen, wenn sie in den Flow kommt. Abheben und dann einfach weiterfliegen.  Eine hochmotivierte Eintracht fegt überforderte Leipziger mit 4:0 aus dem Stadion. Ein über-über-ragender Ansgar Knauff. Warum in der Ferne suchen, wenn das Gute ist so nah? - alte Transferpolitikweisheit. Nene Brown. Theate. Ekitiké, der immer mehr zum unermüdlichen  Gute-Laune-Monster des Teams wird. Trapp ein starker und sicherer Rückhalt. Die Mannschaft voller Spielwitz und Energie, voller Lust am Fußball. In der zweiten Halbzeit dann kein Halten mehr. Die "Champions League wir kommen" - Stimmung verwandelt das Stadion in eine Raumkapsel, die abhebt. Bei der Auswechslung von Ansgar Knauff erbebt das Stadion. Und dann  tut Dino Toppmöller noch ein übriges um die Stimmung zum Überlaufen zu bringen. Es kommt Thimmiiiiiiiiiiie Chandler. "...und wenn sie gewinnt im Waldstadion, dann ist die Stimmung groß." O ja, das ist sie. Es war ein warmer, sonniger...