"Du glaubst doch nicht im Ernst, dass wir gegen St. Pauli nicht gewinnen?" Sage ich zu meinem leicht skeptischen Mit-Adler und dann fahr ich los in Richtung Stadion. Es ist kurz vor Drei, Schon klar, dass das kein einfacher Tag werden wird, aber dabei denke ich eher an die Hin- und Rückfahrt. Der S-Bahnverkehr zwischen Mainz und Frankfurt ist derzeit - ok, sagen wir mal so - stark eingeschränkt, genau gesagt: er fällt mehr oder weniger aus. Auf verschlungenen Fahrten ist der Weg natürlich irgendwie möglich. Irgendwie? "Ob mit Bus oder Bahn..." Na, das passt doch zu dem, was wir heute vorhaben. Die Hinfahrt ist jedenfalls fast idyllisch. Mit einem SEV Über-Land-Bus zuckele ich im hellen Sonnenschein durch wenig Stadt und viel Land zum Frankfurter Flughafen, das dauert ein bisschen länger, ist aber recht beschaulich. Am Flughafen dann ein Sammelbecken für Eintrachtler aus aller Herren Richtungen, um kurz nach fünf bin ich am Stadion. Immerhin. Die Europa-Hymne höre i...
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.

Viel Glück für heute.
AntwortenLöschenDanke für die guten Wünsche - hat 1A geklappt :)
LöschenSprachlos... 😊😊😊
AntwortenLöschenEin Wahnsinn.
Und vor allen Dingen: Immer einen Plan.
Es ist unfasslich. Und meine Stimmung im Stadion schwankt im Moment irgendwo zwischen lautem Jubel und stillem Glück, ich bin - kann es nicht anders sagen - richtiggehend gerührt. Das sind wir. Jesus Vallejo, dieser begnadete, leichtfüßige Fußballer, der spielt bei uns. Alex Meier, der den Ball vor dem einschussbereiten Aubemayang aus dem Strafraum köpft. Bastian Oczipka (!!!), der einen verloren geglaubten Ball zurückholt, fällt, sofort wieder aufspringt und direkt in den Lauf von Gacinovic passt. Der Junge, Barkok, der in der 85. Minute im Strafraum dribbelt. Marco Fabiàn, der mit einem langen Ball im genau richtigen Moment die Seite wechselt und das Spiel öffnet. Momente, in denen ich - ich weiß, albern - merke, wie mir Tränen in die Augen schießen. Das ist ein Plan. Eine Spielidee. Jeder weiß, wad er zu tun hat, rennt für den anderen, konzentriert, wach bis in die Haarspitzen. Und von außen (fast) immer die richtigen Impulse. Die erste Halbzeit war ok? Jetzt haben wir (fast schon) die Gewissheit, dass die zweite dann sicher noch stärker wird. Wir nachlegen können. Und werden.
LöschenDie neuen Spieler, die wie geholt haben, passen, bringen fußballerischen Glanz, aber das eigentliche Wunder sind die "alten", die ihre verschütteten Potenziale jetzt wieder entfalten. Bastian Oczipka - besser als je. Timothy Chandler, fast schon abgeschrieben, aussortiert, und jetzt derjenige, der das einlöst, was wir uns einst von Sebi Jung versprochen haben. Hasebe, Huszti, die an ihre Glanzzeit anknüpfen. Seferovic, der wieder trifft. Fabian, der fast schon als Fehleinkauf in Caio-Fußstapfen wandelte. Was der mit dem Ball kann. Und warum erst jetzt? Irgendwie muss Herr Kovac ziemlich viel richtig machen.
Lange habe ich versucht, ein Haar in der Suppe zu finden. Dem allem nicht zu trauen. Im Moment fühlt es sich einfach nur gut an und so als bliebe es über den Tag hinaus.
Pure Zustimmung.
AntwortenLöschenPlanmäßig.
Stolzgeschwelltebrustunddauergrinsen...